Grundverständnis des Studiengangs

1000 560 lebendige landwirtschaft

Das Leben verstehen – als ganzheitlichen Organismus

Klima­wan­del und Umwelt­schä­den, Unter- und Über­ernäh­rung, Bauern­hö­fe ster­ben und Lebens­mit­tel­skan­da­le – alle momen­ta­nen Krisen der Land- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft hängen eng damit zusam­men, wie wir unse­re Lebens­mit­tel herstel­len. Beför­dert wurde sie durch eine Agrar­wis­sen­schaft, die jahr­zehn­te­lang Ertrag Quan­ti­tät und Renta­bi­li­tät fokus­siert hat.

Desertifikation Patrick Daxenbichler AdobeStock 212961584

Entstan­de­ne Proble­me durch Massen­pro­duk­ti­on, Preis­wett­kampf, Boden­spe­ku­la­ti­on und Entwick­lun­gen, die Mensch und Umwelt massiv bedro­hen, konn­ten nicht gelöst werde.

Auch den Welt­hun­ger konn­te die Indus­tria­li­sie­rung der Land­wirt­schaft kaum lindern. Immer noch hungern über 800 Millio­nen Menschen. Gleich­zei­tig leiden anders­wo immer mehr an ernäh­rungs­be­ding­ten Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie Diabe­tes oder Adipo­si­tas. All das stellt voll­kom­men neue Anfor­de­run­gen an die Land- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft. In unse­rem Master­stu­di­en­gang an der Uni Witten/Herdecke erfor­schen und beschrei­ben wir die Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se, die für den Wandel erfor­der­lich sind.

Grund­le­gend dafür ist, dass wir die Land­wirt­schaft als das begrei­fen, was sie ist: ein leben­di­ger Orga­nis­mus. Das heißt, die Studie­ren­den betrach­ten die Erzeu­gung von Nahrungs­mit­teln konse­quent im Gesamt­zu­sam­men­hang des Lebens. Dabei lernen sie, sich selbst als Teil des Orga­nis­mus wahr­zu­neh­men und Verant­wor­tung zu über­neh­men.

error: Alert: Content is protected !!