Interdisziplinarität und Inhalte

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1000 560 lebendige landwirtschaft

Wertschöpfung neu denken – vom Anbau bis zum Konsum

Schon Alex­an­der von Humboldt erkann­te, dass sich die Natur­zer­stö­rung nur vermei­den lässt, wenn wir konse­quent jedes Detail­wis­sen und jede Hand­lung im Hinblick auf das Ganze betrach­ten. Eine Forschung, die auch die komple­xen Wech­sel­wir­kun­gen und Folgen abschätzt, findet an den heuti­gen klas­si­schen Univer­si­tä­ten jedoch kaum statt.

Die Wissen­schaf­ten sind in Teil­dis­zi­pli­nen gefan­gen. Sie gelan­gen damit zwar zu tiefe­ren Erkennt­nis­sen über die Sympto­me der Zerstö­rung. Hand­lun­gen, diese zu been­den oder wenigs­tens zu mini­mie­ren, entste­hen daraus eher selten bzw. nicht umfas­send genug.

Mit dem Studi­en­gang „Land- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft“ möch­ten wir das von Grund auf ändern: Im Zentrum stehen nicht Teil­dis­zi­pli­nen, sondern die fach­über­grei­fen­de Förde­rung von Quali­tät, Gesund­heit und Evolu­ti­on – Evolu­ti­on im Sinne zuneh­men­der Auto­no­mie und Frei­heits­gra­den.

In Koope­ra­ti­on mit der Human­me­di­zin lehren wir Metho­den, leben­di­ge Orga­nis­men zu verste­hen und auf die land­wirt­schaft­li­che Wert­schöp­fungs­ket­te anzu­wen­den. Dieser Ansatz ist keine bloße Erwei­te­rung bestehen­der agrar­wis­sen­schaft­li­cher Studi­en­gän­ge, sondern eine grund­le­gend neue Schu­le des Denkens.

Denn erst­mals unter­su­chen die Studie­ren­den Lebens­mit­tel aus allen Perspek­ti­ven und in allen Phasen ihrer Herstel­lung. Das Verste­hen der Zusam­men­hän­ge befä­higt sie, die Quali­tät der Produk­te sowie Produk­ti­ons­pro­zes­se einzu­schät­zen und nach­hal­tig zu opti­mie­ren.

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