Was wir wollen

Gesellschaft Wissenschaftsförderung lebendige landwirtschaft gGmbH

Lebendige Landwirtschaft braucht Antrieb

Unse­re gemein­nüt­zi­ge Gesell­schaft Leben­di­ge Land­wirt­schaft hat sich verpflich­tet, die notwen­di­ge Trans­for­ma­ti­on der Agrar- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft voran­zu­trei­ben.
Natür­lich muss sich die Agrar- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft rech­nen. Natür­lich müssen die Erzeu­ge­rin­nen und Erzeu­ger von ihrer Arbeit leben können. Doch das gelingt nur, wenn wir uns alle als Teil eines leben­di­gen Orga­nis­mus begrei­fen und nicht eines rein gewinn­ori­en­tier­ten Systems. Das erfor­dert ein grund­sätz­li­ches Neuver­ständ­nis der Land­wirt­schaft.

Land­wirt­schaft und Garten­bau schaf­fen in und mit der Natur die Lebens­grund­la­ge für den Menschen. Die heute vorherr­schen­de Land­wirt­schaft mit ihren zahl­rei­chen Umwelt­be­las­tun­gen gefähr­det aber zuneh­mend eine gesun­de Entwick­lung von Erde und Mensch. Die großen globa­len Heraus­for­de­run­gen wie Klima­wan­del, Biodi­ver­si­täts­ver­lust, über­all verbrei­te­te Nitrat­be­las­tung, Hunger und Migra­ti­on, hängen eng damit zusam­men, wie wir heute Land­wirt­schaft betrei­ben und Lebens­mit­tel herstel­len.

An dem WIE hat die heuti­ge Agrar­wis­sen­schaft ihren Anteil. Im Wesent­li­chen mono­dis­zi­pli­nä­re, auf Wirk­me­cha­nis­mus-fokus­sier­te und damit auf tech­ni­sche Lösun­gen ausge­rich­te­te Wissen­schaft und Forschung unter­stüt­zen die nega­ti­ven Entwick­lun­gen. Dieses Weiter-So wollen wir been­den und verfol­gen deshalb einen neuen wissen­schaft­li­chen Ansatz, den wir u. a. mit der Förde­rung inno­va­ti­ver wissen­schaft­li­cher Projek­te voran­trei­ben werden.

Einen Schritt weitergehen

Die Gesell­schaft will den Wandel vor allem in Forschung und Lehre. Deshalb enga­gie­ren wir uns für einen neuen Master­stu­di­en­gang zur Land- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft, der darauf abzielt, bei der Erzeu­gung von Lebens­mit­teln Quali­tät als durch­gän­gi­ge Orien­tie­rung inner­halb der Wert­schöp­fungs­ket­te fest­zu­set­zen. Dazu fördern und beglei­ten wir diesen Studi­en­gang in seiner Ausrich­tung.

Gefragt ist eine inter­dis­zi­pli­nä­re Lehre und Forschung, die mit Studi­en­gän­gen wie Human­me­di­zin die Ziel­ori­en­tie­rung auf eine Nahrungs­mit­tel­er­zeu­gung unter­stützt und so der Gesund­heit des Menschen dient. Aber auch weite­re Anknüp­fungs­punk­te an die Ökono­mie und Kultur eröff­nen im Studi­en­gang Refle­xio­nen zu einer nach­hal­ti­gen Nahrungs­mit­tel­er­zeu­gung und über Tradi­tio­nen und Kultur­land­schaf­ten, die unmit­tel­bar mit unse­rem tägli­chen Essen in Verbin­dung stehen.

Mit der Univer­si­tät Witten/Herdecke als Part­ner planen wir, den wegwei­sen­den Master­stu­di­en­gang Land- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft einzu­füh­ren.

Satzung der GLL

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